Komitee: JA zur Revitalisierung der Sure

Möchten Sie dem Ja-Komitee beitreten oder uns ebenfalls mit einem Statement für die Revitalisierung der Sure einstehen, dann schicken Sie uns ein Mail, wenn möglich mit Statement, Bezeichnung (z.B. Anwohner oder Ihr Beruf) und Foto an: info@sore-ja.ch

 

Meta Lehmann
Ökonomin / Mutter
Ich freue mich bereits darauf, mit unseren Kindern im untiefen Surewasser zu stehen und unter den Steinen nach Insektenlarven zu suchen.
Martin Egg
Anwohner / Bereichsleiter / ehem. OPK-Präsident
Ein JA zur Revitalisierung ist ein JA zum Er-Leben des Sureraums.
Elias Meier
Mitglied OPK / Vorstand CVP Oberkirch / Anwohner und Vater
Die Revitalisierung der Sure ist eine Aufwertung für Oberkirch und gibt der Natur etwas zurück, nachdem in den letzten Jahren viel Natur verbaut wurde.
Sattler Thomas
Biologe / Vater
Eine einmalige Chance für uns Oberkircher. Die flacheren Ufer und der stellenweise breitere Gehölzgürtel wären ein Riesengewinn für die Natur.
Laura Hodel
Lehrerin
Mit einem JA zur Revitalisierung kann ich meinen Schülerinnen und Schülern die Sure bald als gutes Beispiel für einen naturnahen Bach vorstellen.
Niklaus Zbinden
Anwohner
Mit der Revitalisierung der Sure bekennt sich Oberkirch zu einem respektvollen Umgang mit der Natur und gewinnt damit an Attraktion für die Bevölkerung.
Samuel Wechsler
Mitglied AG Surenraum / Umweltnaturwissenschaftler ETH
Dank weitsichtiger Planung sind die finanziellen Mittel für die Aufwertung gesichert – packen wir diese einmalige Chance für die Natur und Oberkirch!
Andreas Grüter
Anwohner
Für die Natur und unsere Kinder
Kathrin Luginbühl-Loher
Surenraum-Anwohnerin
Schon immer fand ich es schade, dass die Sure in diesen engen Kanal gezwängt wird und ihre Ufer steil und unzugänglich sind. Ich freue mich sehr, nach der Revitalisierung einige Stellen anzutreffen, an denen ich mit meinem kleinen Enkel bis ans Wasser gehen kann.
Ruth Heller
Einwohnerin
Ich wünsche mir für Mensch und Natur einen attraktiv aufgewerteten, nachhaltigen Lebensraum an der Sure. Das vorliegende Projekt verfolgt dieses Ziel und deshalb setze ich mich für ein JA zur Revitalisierung der Sure ein.
Dani Jutz
Lehrer / Vorstandsmitglied BirdLife Luzern
Eine Gemeinde, die stetig wächst, muss zu ihrer Natur Sorge tragen, daher lohnt es sich, die Sure aufzuwerten und den Bewohnern etwas zurück zu geben.
Renate Ruckstuhl-Meier
Anwohnerin / Hebamme und Geschäftsführerin Geburtshaus Terra Alta
„Das Geschenk sollten wir unseren Kindern und Grosskindern machen, die Sure wieder ihrem Charakter entsprechend durch Oberkirch fliessen zu lassen.
Verena Keller
Anwohnerin / Biologin
Die Vielfalt der Natur vor der Haustüre zu erleben. Das ermöglicht uns das Projekt Sureraum.
Hans Jörg Luginbühl
Surenraum-Anwohner
Die Revitalisierung gibt unserer Sure einen Teil jenes natürlichen Laufs zurück, der bei der Seeabsenkung vor 200 Jahren verloren gegangen ist. Packen wir die Chance und antworten den Revitalisierungs-Gegnern mit einem deutlichen „JA“.
Marcel & Irma Wechsler
Direktanwohner
Nutzen wir die einmalige Chance zum „steuerlichen Nulltarif“ für Natur und Mensch etwas wirklich Nachhaltiges zu schaffen! Stellen wir Eigeninteressen zurück und ermuntern vor allem die Jungen und Junggebliebene dem Revitalisierungsprojekt den nötigen Rückhalt zu geben. Sie sind die künftigen Nutzniesser.
Matthias Gusset
Baukommissionspräsident Schule & Mitglied OPK & AG Sureraum / Geomatikingenieur FH / Familienvater
Mit der Revitalisierung unserer Sure geben wir nach dem intensiven Einzonen der letzten Jahren unserer Natur und somit auch unseren Kindern/Nachkommen etwas Natur zurück. Das Projekt ist breit abgestützt. Diese Chance sollten wir uns nicht vertun…
Markus Willimann
Anwohner
Weil Natur und Bevölkerung profitieren!
Eva Wyss
Sportlehrerin
Der Sureweg ist seit Jahren meine Joggingstrecke. Ich freue mich, dass dieser Weg zukünftig noch lebendiger und naturnaher wird.
Dominik Henseler
Direktanwohner / Umweltingenieur FH
Mit der Revitalisierung zeigen wir dem Naturraum in Oberkirch die nötige Anerkennung. Dieser Mehrwert an Lebensqualität für Mensch und Natur ist unbezahlbar.
René Hardegger
Präsident Ornithologischer Verein Region Sursee / Forstingenieur FH
Nocheinmal 10 Jahre warten bis zu einer Umsetzung?- oder bis der Surenweg und die angrenzenden Bäume komplett unterspült sind?
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Susanne und Beat Uebelhart
Anwohner
Diese Chance auf ein nachhaltiges Erholungsgebiet für Mensch und Tier aus zweckgebundenen Mitteln dürfen wir nicht verpassen!
Roland und Astrid Heini
Mitglied Controlling Kommission / Einwohner
Ein klares JA für einen naturnahen Erholungsraum
Margrith Roth-Bühlmann
Einwohnerin
Eine naturnah gestaltete Sure ist ein wertvoller Lebens- und Erholungsraum für uns und unsere Nachkommen.
Josef Graf
Pensionierter Sekundarlehrer phil. II
Durch Wohnen, Verkehr und Industrie haben wir der Natur viel Lebensraum weggenommen. Es ist Zeit, ihr etwas zurück zu geben. Davon profitieren Natur UND Mensch.
Werner Hodel
Einwohner
Die Revitalisierung ist für die Natur und die Menschen ein grosser Gewinn. Nutzen wir mit den vorhandenen Mitteln die einmalige Chance.
Selina Meier-Grünig
Anwohnerin / Mutter
Durch die Revitalisierung wird die Sure zu einem natürlicheren Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Spaziergänge mit den Kids entlang der Sure werden so zu einem noch grösseren Erlebnis.
Maria Heller
Einwohnerin
Das Sureraumprojekt gibt der Natur und Oberkirch Lebensraum zurück der mit den neuen Überbauungen anders beansprucht wurde.
Patrick Kellenberger
Marketingleiter
Unsere Kinder, aber auch die ganze Oberkircher Bevölkerung erhalten die Möglichkeit, die Sure neu zu entdecken. Wir würden uns darauf freuen.
Marco Buck
Anwohner
Für die Natur, die Menschen aus der Region und unsere Kinder.
Ivan Buck
Anwohner / Vater
Dieses Projekt wertet Oberkirch über die nächsten Generationen hinaus weiter auf und steht im Einklang zwischen Natur und Freizeit
Ferdinand & Marguerite Röösli-Lachat
Einwohner
Die faszinierende Natur den Menschen vermehrt zugänglich und erlebbar machen
Yves Bucher
KV Lernender / Anwohner
In einer Gemeinde mit so einem Wachstum müssen wir die Chance zur Schaffung eines naturnahen Naherholungsraumes ergreifen. Für uns und die kommenden Generationen.
Jeremias Jutz
Jublaleiter / Lernender Mediamatik
Mir ist es als Jublaleiter wichtig mit den Kindern draussen zu sein. Deshalb wünsche ich mir eine naturnahe Sure.
Martin Bucher
Anwohner
Das Projekt ist eine grosse Chance für uns alle. Ausgewogen, nachhaltig und finanziert. Setzen wir ein mutiges Zeichen - für uns und für die kommenden Generationen. Sie werden uns dankbar sein!
Antonio Reis
Anwohner / Regionalverkaufsleiter
Packen wir die Chance weil die Natur und unsere Kinder profitieren!
Margret und Erwin Müller-Weltert
Alt-Kantonsrätin und Bauleiter
Ein Projekt mit Weitsicht. Natur und Wasser mitten in der Gemeinde, der Bevölkerung und nächsten Generationen nahe gebracht.
Heidi und Alois Roth
Essenz Spezialitäten
Eine einmalige Chance! Die Chance, im Herzen unseres Dorfes eine Oase der Ruhe und der Erholung zu gestalten. Ein Beitrag für die Artenvielfalt von Fauna und Flora - für die Vernetzung der Natur und ihren Lebensräumen – Ein Geschenk an uns, unsere Kinder und Kindeskinder.
Maria Graf
Mitglied AG Surenraum / Erwachsenenbildnerin
Die Sure fliesst mitten durch unser Dorf. Ihre Revitalisierung ist ein Mehrwert für die Natur und für die Menschen in Oberkirch.
Pia Jutz
Lehrerin
Für Kinder ist es wichtig, die reale Welt kennenzulernen bevor sie in die Virtuelle eintauchen. Es ist unsere Verantwortung, ihnen genügend geeignete Lebensräume zur Verfügung zu stellen.
Bruno Röösli
Leiter AG Surenraum / Einwohner / Familienvater
Ich sage klar Ja für ein Miteinander von Natur, Erholung, Landwirtschaft, Fischerei und Kultur im Surenraum. Die breit abgestützte Arbeitsgruppe hat eine ausgewogene Revitalisierung entwickelt und einstimmig verabschiedet.
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Alle Statements auf einen Blick

 

Argumentarium

Informationen und Gründe für ein „Ja“ zur Revitalisierung der Sure in Oberkirch

Die wichtigsten Argumente für ein Ja zur Revitalisierung für eilige Leser und Leserinnen. Weitere, nicht weniger wichtige Argumente finden Sie hier: Komplettes Argumentarium.

1   Wie profitieren wir Oberkircher/innen vom Projekt?

Ein naturnaher Naherholungsraum mitten im Dorf ist für Oberkirch ein Glücksfall. Ein Ort für Jung und Alt um die Natur zu entdecken, Gespräche zu führen und durchzuatmen. Gönnen wir uns und den nächsten Generationen diesen natürlichen Erlebnisraum.

2   Warum ist eine Revitalisierung der Sure in Oberkirch nötig?

Oberkirch ist zwischen 2000 und 2017 von 2707 Einwohnern auf 4620 Einwohner angewachsen. Wir sind somit eine der am schnellsten gewachsenen Gemeinden in der Schweiz. Die damit einhergehende Bautätigkeit und bauliche Verdichtung ist nicht spurlos an der Natur und am Siedlungsbild von Oberkirch verbeigegangen. Zudem hat die Absenkung des Seespiegels vor rund 200 Jahren und die Ufergestaltung seither dazu geführt, dass die Qualität der Sure als Lebensraum für Tiere und Pflanzen heute unbefriedigend ist. Das zeigt sich u. a. in der Klassifizierung „stark beeinträchtigt“ und „ökologisch ungenügend“ in der Beurteilung aller Schweizer Bäche durch das Bundesamts für Umwelt. Nach der regen Bautätigkeit der letzten Jahre, kann der Natur mit dieser Lebensraumaufwertung des Sureraums etwas zurückgegeben werden. Mit der Revitalisierung des Sureraums wird aber auch der Oberkircher Bevölkerung ein Stück naturnaher Erholungsraum zugänglich und erlebbar gemacht.

3   Warum ist gerade dieser Sureabschnitt für eine Revitalisierung besonders geeignet?

Die Sure auf Oberkircher Gebiet verbindet via Hofbach/Golfplatz zwei der bedeutendsten Naturräume im Kanton Luzern, die Wauwiler Ebene (Mauensee, Hagimoos, Wauwilermoos) und den Sempachersee miteinander. Für wandernde oder sich ausbreitende Tiere ist eine solche Vernetzungsachse von allergrösster Wichtigkeit. Die Qualität der Sure auf Oberkircher Gebiet ist aber heute durch Verbauungen beeinträchtigt. Naturnahe Elemente wie der Gehölzgürtel sind stark eingeengt. Die geplante, sanfte Revitalisierung garantiert, dass die Sure ihre Funktion als Vernetzungselement zwischen Sempachersee und Wauwiler Ebene optimal wahrnehmen kann.

4   Welche konkreten Massnahmen zur Förderung der Natur sind geplant?

Der Gehölzgürtel entlang der Sure ist für ein Gewässer dieser Grösse extrem schmal und bietet daher vielen Tieren keinen ausreichend grossen Lebensraum (z.B. ungestörter Nestbau für Vögel). Durch eine Abflachung der Ufer und die Verlegung des Wegs kann der Gehölzgürtel stellenweise verbreitert werden. Zudem brauchen Libellen, Eidechsen und Frösche Sonnenwärme, um bei kalten Temperaturen aktiv zu werden. Punktuell werden mit Kiesschüttungen solche „Aufwärmstellen“ geschaffen. Mit dem Revitalisierungsprojekt wird ausserdem ein mindestens 38 m breiter Streifen ausgeschieden, auf dem keine Pestizide und Düngemittel mehr ausgebracht werden – ein Segen für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, aber auch für Fische, Wasserinsekten und Muscheln, die auf unbelastete Gewässer angewiesen sind.

5   Wie wird das Projekt finanziert?

Die Gesamtprojektkosten von 2,6 Mio. Franken werden zu 80% vom Bund (ca. 2’080’000.-) getragen. Der Kanton übernimmt 7,5% (200’000.-) und die Gemeinde Oberkirch 12,5% (320’000.-). Der Anteil von Oberkirch wird dabei vollumfänglich aus dem „Finanzierungsfonds der Grundeigentümer“ finanziert. Die Grundeigentümer/innen, die in den vergangenen Jahren von Um- und Einzonungen in Oberkirch profitieren konnten, haben in diesen Fonds zur Aufwertung der Oberkircher Grünräume einbezahlt. Sowohl auf Gemeindeebene, aber auch beim Bund und Kanton stammen die Gelder somit aus zweckgebundenen Töpfen. Das heisst, das Geld kann nur für Renaturierungsmassnahmen ausgegeben werden. Mit einem „Nein“ wird also kein Geld für andere Staatsaufgaben (z.B. Bildung) frei. Auch die durch das Revitalisierungsprojekt leicht höheren Unterhaltskosten werden zukünftig aus diesem Fonds beglichen. Es entsteht daher auch im Unterhalt keine Mehrbelastung der Steuerzahler/innen.

6   Was passiert bei einem „Nein“?

Bundes- und Kantonsgelder werden andernorts für Revitalisierungsprojekte ausgegeben. Für das verbleibende Geld im „Finanzierungsfonds der Grundeigentümer“ müssen neue Projektideen zur Förderung des Grünraumes ausgearbeitet werden. Die Chance zur Schaffung eines bereichernden, naturnahen Naherholungsraumes entlang des Oberkircher Surelaufs wäre vergeben.

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